Don-Bosco-Schüler in Lembeck engagieren sich für Flüchtlinge

Der Spielzeugmarkt an der Lembecker Don Bosco-Grundschule ist immer im September ein besonderes Ereignis für die Kinder und ihre Eltern. Der letzte Markt aber war noch einmal anders: Die Klasse 4b hatte im Religionsunterricht mit Lehrerin Christina Graf über die Einrichtung einer Flüchtlingsunterkunft in der alten Laurentiusschule gesprochen, über die Situation von Flüchtlingen insgesamt und hatte entschieden, den Markt diesmal mit einer Aktion für die Flüchtlinge zu verbinden.

Unterstützt durch Klassenlehrerin Eva Wemhoff, den Förderverein, die Schule und ihre Eltern hatten die Kinder Spielzeug gesammelt, teils an diesem Tag verkauft, teils weitergegeben an andere Dorstener Einrichtungen, die Familien mit Kindern betreuen. Kleiderspenden wurden an die Lembecker Kleiderkammer weitergereicht und zudem Geldspenden gesammelt.

Der stolze Erlös am Ende: 887 Euro konnten die Viertklässler am Mittwoch gemeinsam mit ihren Lehrerinnen, Schulleiterin Johanna Walt und Silvia Lensen vom Förderverein an Bürgermeister Tobias Stockhoff überreichen. Der nahm das Geld gerne stellvertretend für die Lembecker Flüchtlingshilfe entgegen und versicherte, die Summe werde wie von den Kindern gewünscht für die Sprachförderung eingesetzt.

Die Klasse 4b

Für die Don Bosco-Schule soll aus der Aktion nachhaltiges Engagement entstehen. Schulleiterin Johanna Walt: „Unter dem Motto Kinder helfen Kindern wollen wir künftig einmal im Jahr eine Aktion für verschiedene Zwecke starten.“ Das Engagement beeindruckte Bürgermeister Stockhoff: „Es ist toll, wenn sich Kinder nicht nur gründlich mit der Situation von anderen Menschen auseinandersetzen, sondern daraus auch noch ein Hilfsprojekt machen. Wichtig finde ich, dass diese Auseinandersetzung nicht abstrakt bleibt, sondern hier ganz anschaulich ist – indem die Hilfe hier vor Ort entsteht und ebenso vor Ort eingesetzt wird.“ Quelle: http://www.dorsten.de/aktuelles.asp?db=336&form=detail&id=2204 13.01.16

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