Archiv für den Monat: Januar 2017

Förderung im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stärkt im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) mit einer neuen Fördermaßnahme das bürgerschaftliche Engagement für ländliche Flüchtlingsintegration.

Ehrenamtliche Initiativen investieren in erheblichem Umfang Zeit und persönliches Engagement in die Integrationsarbeit für Geflüchtete. Oft fehlen allerdings die Sachmittel, um wichtige Maßnahmen optimal umsetzen zu können. Auch mangelt es häufig an Geld, um externe Unterstützung zu gewinnen, die die Ehrenamtlichen entlastet und gleichzeitig die Qualität ihrer Arbeit erhöht. Die Fördermaßnahme verringert diese Finanzierungslücke durch Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro. Die Fördergelder können beispielsweise für Anschaffungen oder die Beauftragung von Leistungen zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit eingesetzt werden.

Förderkriterien und Bewerbungsmöglichkeit

Ratgeber der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) – in verschiedenen Sprachen

Mit einem Ratgeber für Geflüchtete und Neuzugewanderte reagiert die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) auf die steigende Zahl von Diskriminierungserfahrungen wegen der ethnischen Herkunft. In dem Ratgeber wird erläutert, was Diskriminierung ist und welche rechtlichen Grundlagen es gibt um gegen Benachteiligung vorzugehen. Er verweist auf Unterstützungs- und Hilfsangebote. Der Ratgeber ist u.a. auf Deutsch, Arabisch und Englisch verfügbar. Zum Ratgeber

http://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Downloads/DE/publikationen/Refugees/Fluechtlingsbroschuere_deutsch.pdf?__blob=publicationFile&v=7

App „RefuShe“ unterstützt Integration geflüchteter Frauen und bietet Hilfe bei Gewalt

Mit einer in Deutschland einzigartigen App verstärkt Nordrhein-Westfalen sein Engagement für geflüchtete Frauen: „RefuShe“ bietet leicht verständliche Informationen unter anderem über Lebensweise und Gesellschaft in Deutschland, Grundwerte wie Gleichstellung und Selbstbestimmung sowie Hilfeangebote für Frauen, die grundsätzlich für alle Zugewanderten nützlich sein können.

Die App „RefuShe“ für Android-Handys kann ab sofort kostenlos im Google Playstore heruntergeladen werden.

Nachstehend finden Sie den Link zur Presseerklärung zur App http://www.mgepa.nrw.de/ministerium/presse/pressemitteilungsarchiv/pm2016/pm20161219a/index.php

und die beiden zusätzlichen Flyer:

flyer1

flyer2

Flüchtlinge 2016 in Dorsten

Im Jahr 2016 gab es in Dorsten 239 Zuweisungen von Flüchlingen. Das ist deutlich weniger als in 2015. Die meisten der Geflüchteten kamen aus dem Irak, Syrien und Afghanistan.

In den zur Verfügung stehenden Flüchtlingsunterkünften wurden 506 Menschen untergebracht. Es gibt noch 240 freie Plätze in den städtischen Unterkünften.

65 Personen sind freiwillig in ihre Heimatländer zurückgekehrt, 25 Menschen wurden von der Dorstener Ausländerbehörde abgeschoben.

Mit neuen Zuweisungen von Flüchtlingen ist auch 2017 zu rechnen.