Archiv für den Monat: März 2017

Neuer Informationsflyer zum Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) in mehreren Sprachen

Das MAIS NRW (Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales) hat die Informationsflyer zum Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) neu aufgelegt. Diese sind nun in arabischer, russischer, tigrinischer und türkischer Sprache verfügbar und können im Broschürenservice kostenlos bestellt werden. Die Dateien stehen zum Download im Broschürenservice zur Verfügung: www.mais.nrw/broschuerenservice

www.das-machen-wir.nrw

www.das-machen-wir.nrw/landesaktion_zwischenbilanz

Die Aktion Das machen WIR!

Geflüchtete Menschen integrieren – Projekte und Initiativen engagieren sich in NRW beispielhaft

Bilanzveranstaltung zur Landesaktion – zahlreiche Initiativen in den NRW-Kommunen – “NRW ist Integrationsland”

NRW kann Integration – das zeigt die Zwischenbilanz zur Landesaktion “NRW. Das machen WIR!“. Bereits mehr als 100 beispielhafte Projekte in ganz Nordrhein-Westfalen unterstützen geflüchtete Menschen auf dem Weg in Arbeit und Ausbildung. Einige Highlights der Aktion präsentierte Arbeits- und Integrationsminister Rainer Schmeltzer auf einer Veranstaltung in Düsseldorf.

Das Dorstener Projekt “Eine AAk für Dorsten” ist dort auch schon vertreten, siehe www.das-machen-wir.nrw/qualifizierungsprojekt-eine-aak

Kochkurs für junge und/oder alleinstehende Männer im Kultur- und Begegnungszentrum Brunnenplatz

Unter dem Titel ZUKUNFT (ZUsammenKochenUndNahrungFriedlichTeilen) läuft in den Räumen des Kultur- und Begegnungszentrums Brunnenplatz in Dorsten-Hervest ein Kochkurs der speziell für Geflüchtete, Asylbewerber und Migranten eingerichtet wurde. Zielgruppe sind unbegleitete Jugendliche und junge Männer bzw. Alleinstehende und Familienväter. Der Kurs findet regelmäßig mittwochs von 16.00 bis ca. 18.00 Uhr statt und wird von einigen Betreuern (u. a. Lothar Möhring) geleitet und von Gudrun Schade beraten.

Neue Teilnehmer sind jederzeit willkommen. Schauen Sie gern mal rein und schnuppern, probieren und genießen Sie.

Informationen bei:
Gudrun Schade 0171-8375715 oder
Ute Schlebusch (Referat für Migration und Integration beim Verband ev. Kirchengemeinden Dorsten) 0173-7358808 bzw. 02362-120449

Flyer: KochgruppeZUKUNFT in mehreren Sprachen

Zahlen zur Situation der Flüchtlinge in Dorsten

In 2016 wurden Dorsten 247 Flüchtlinge (Vorjahr: 658) zugewiesen. Wohnheimplätze für Flüchtlinge gibt es in Dorsten in 44 Notunterkünften. Bei der Notunterkunft des Landes NRW an der Bochumer Straße ist im Gespräch, daß diese Notunterkunft in eine Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) umgewandelt wird. Die Gespräche der Bezirksregierung Münster und der Stadt Dorsten laufen. Am Donnerstag, 16.3. werden sich die Dorstener PolitikerInnen des Sozialausschusses mit den Zahlen zur Flüchtlingssituation beschäftigen.

195 von 575 neu in Dorsten angekommenen Menschen wohnen in städtischen Unterkünften und angemieteten Objekten. 380 leben in privatem Wohnraum. Insgesamt hat Dorsten 4842 ausländische MitbürgerInnen, wovon etwa 25 % eine EU-Staatsbürgerschaft haben. 1685 ausländische MitbürgerInnen haben eine befristete Aufenthaltserlebnis und 1559 Menschen lediglich den Status der Duldung. Ihr Auftenthalt kann jederzeit beendet werden.

In Dorsten arbeiten die Stadt, das Dorstener Integrationsforum und die vielen ehrenamtlichen Helfer und Integrationslotsen erfolgreich zusammen und sorgen für eine gute Verteilung über das gesamte Stadtgebiet, um eine Ghettobildung zu vermeiden. Viel zu tun bleibt noch bei der Förderung der Teilhabe von MigrantInnen am gesellschaftlichen Leben sowie der individuellen Förderung der ausländischen MitbürgerInnen.

 

 

Integrationsforum in Berlin

In Berlin fand am 28.02.2017 ein Integrationsforum statt, zu dem ein Mitglied des Dorstener Integrationsforum e.V. und ich als Redaktionsmitglied der Dorstener-helfen-Seite anwesend waren. Veranstalter waren die Deutsche Gesellschaft e.V. gemeinsam mit dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.

Das interessante Programm ( http://www.deutsche-gesellschaft-ev.de/EK-Integrationsforum-Berlin.pdf) bot vormittags Vorträge und eine Podiumsdiskusion   (http://www.deutsche-gesellschaft-ev.de/Kurzbiografien-Mitwirkende-Berlin.pdf). Nachmittags gab es eine Aufteilung in zwei Arbeitsgruppen, in denen Impulse für die Bundesregierung zusammengefasst wurden. Dazu gehörten u.a. die folgenden Punkte:

  • Bürokratie abbauen, Qualifizierung der Verwaltung
  • Klima der Akzeptanz in Deutschland schaffen
  • Termine bei Botschaften ausweiten, Wartelisten verkürzen
  • Bessere Bezahlung in der Weiterbildung
  • Förderung muttersprachlicher psychosozialer Hilfen
  • Perspektivwechsel: Kompetenzen der Flüchtlinge wahrnehmen
  • Strukturelle Förderung von Ehrenamtlichen
  • Stabilitätssicherung für Arbeitgeber
  • Wissenstransfer und digitale Netzwerkbildung

Eine Veranstaltungsnachlese gibt es unter https://www.deutschland-kann-das.de/2017-02-28-konferenz-berlin. Interviews gibt es unter https://www.youtube.com/watch?v=W7q_A0EBojg

Monika B.

(Redaktionsteam www.dorstener-helfen.de)

Fortbildungsreihe des Kreises Recklinghausen für Ehrenamtliche und freiwillige Helferinnen und Helfer

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Ehrenamtliche und freiwillige Helferinnen und Helfer, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns, als Kommunales Integrationszentrum des Kreises Recklinghausen, auch im Jahr 2017 wie versprochen und angekündigt  eine zweite Fortbildungsreihe anbieten zu können.

Nachdem die erste Fortbildungsreihe im Förderjahr 2016 sehr positiv angenommen wurde und Nachfragen zu weiteren Angeboten und Themen an uns herangetragen wurden, bieten wir  für die erste Jahreshälfte neun Fortbildungen zu unterschiedlichen und für die tägliche Arbeit vor Ort auch wichtigen Themen an.

Die Fortbildungsreihe wird aus den Mitteln des Programm KOMM-AN NRW finanziert und dient allen, die in der Flüchtlingsarbeit ehrenamtlich tätig sind.

Bitte leiten Sie die Info und den beigefügten Flyer an alle möglichen Interessierten weiter.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und auf viele interessante Veranstaltungen!

Auch in der zweiten Jahreshälfte werden wir eine Fortbildungsreihe anbieten, die bereits in Planung ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr KOMM-AN Team          i.A. Neda Mehrabi-Neumann

Besuchen Sie auch unsere Datenbank zu Integrationsangeboten im Kreis Recklinghausen unter:   www.kreis-re.de/integrationsangebote

Komm-An-KreisRE

Gärten der Integration

Ein Garten ist ein idealer Ort, um Kontakte zu knüpfen und das Wissen über Umwelt und Natur zu erweitern. Auch vermittelt Gartenarbeit auf einzigartige Weise ein Gefühl von Heimat. Daher leisten Kleingärtnervereine und Gemeinschaftsgärten, die ihre Anbauflächen für geflüchtete Menschen öffnen, einen wichtigen Beitrag zu deren Integration. An solche Gärten richtet sich der Wettbewerb „Gärten der Integration” der Deutschen Umwelthilfe (DUH)!

Ab sofort können Kleingärtnervereine und Gemeinschaftsgärten mit Flüchtlingsarbeit, Interkulturelle Gärten, Gärten auf dem Gelände von Flüchtlingsunterkünften und ähnliche Garteninitiativen ihre Aktivitäten bei der DUH einreichen. Im Juni, September und November wird jeweils ein Projekt als „Garten der Integration” ausgezeichnet und erhält ein Preisgeld von je 500 Euro. Gefördert wird der Wettbewerb durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.

Alle Informationen zum Wettbewerb gibt es im angehängten Infoflyer und auf www.duh.de/gaerten-der-integration. Auf der Webseite können Sie auch den Newsletter abonnieren, der jeden Monat über herausragende Wettbewerbsbeiträge berichtet, die Sieger bekannt gibt und über die Arbeit der DUH informiert.

Machen Sie mit! Reichen Sie Ihr Projekt ein oder machen Sie Kleingärtnervereine und Garteninitiativen auf den Wettbewerb aufmerksam. Wir freuen uns auf interessante Einreichungen und sind gespannt auf die vielen guten Ideen und Projekte, die Menschen mit und ohne Fluchterfahrung im Garten zusammenbringen!

InfoFlyer_Gdl

Café International am Sonntag, 12.3. in Wulfen-Barkenberg

Das Team vom Café International lädt ein zu Begegnung und Austausch mit geflüchteten Menschen. am Sonntag, 12.3. von 15.30 – 17.00 Uhr im Gemeinschaftshaus Wulfen, Wulfener Markt 5. Die Veranstaltung ist offen für alle, die mehr über andere Menschen oder Kulturen erfahren möchten. Bei Tee oder Kaffee können Informationen ausgetauscht oder Erfahrungen bei Gesellschaftsspielen gesammelt werden. Spenden, die an Flüchtlinge verteilt werden, können ab 14.45 Uhr entgegengenommen werden.