Archiv für den Monat: April 2017

Kaktus-Laden in Dorsten-Hervest zieht um

Der Kaktus-Laden der Dorstener Arbeit zieht z. Zt. mit seinem Sozialkaufhaus in Hervest um. Von der Halterner Straße 74 geht es in den nächsten Tagen mit der Ware in die neuen Räume zu der Adresse: Im Harsewinkel 3 (ehemals Netto-Markt). Ab Donnerstag, 11. Mai 2017 wird der Kaktus-Laden am neuen Standort geöffnet sein. Dort gibt es dann die günstigen Second-Hand-Angebote an Möbeln, Haushaltswaren, Kleidung, Büchern und vielen anderen Dingen.

Aak-Nachbildung

Die Teilnehmer der Kreativgruppe des Dorstener Integrationsforums haben in einem Ferienprojekt unter der Leitung von Udo Sewz und Margarethe Matschinsky im Bildungs-Centrum-Nies, in dem die Dorstener Aak gebaut wird, mitgemacht und fertigten jeder eine kleine Aak und andere Dinge aus Holz. Das Projekt fand in der 2. Osterferienwoche statt.

AakIm Schiffsrumpf der großen Aak-Nachbildung, die auf dem Hof des Bildungs-Centrums-Nies an der Barbarastraße ihrer Vollendung entgegen “wächst”, präsentieren die die jungen Flüchtlinge das Zwischenergebnis ihrer kleinen Schiffsmodelle. (Quelle Dorstener Zeitung)

siehe auch www.dorstenerzeitung.de/staedte/dorsten

Offener Austausch über Integration

Am Freitag, den 07. April 2017 hat Bundeskanzlerin Merkel engagierten Flüchtlingshelfern aus ganz Deutschland für ihren Einsatz gedankt. Im Kanzleramt diskutierte sie mit rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, stellvertretend für die tausenden Engagierten im ganzen Land, auch für alle ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Dorsten.

Sie wollten über die Flüchtlingspolitik sprechen, aber vor allem über das, was sie bei ihrem Engagement erlebt haben. Mit Blick ins Publikum fragte die Bundeskanzlerin: “Was wünschen Sie sich? Welchen Problemen begegnen Sie immer wieder?” Viele Hände gingen hoch. Es folgten direkte Antworten der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer: Weniger Bürokratie. Flüchtlinge brauchen Wohnungen. Es sei enttäuschend, wenn Menschen abgeschoben werden. Es müsse viel mehr über positive Beispiele berichtet werden.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Gruppenfoto

Foto: Bundesregierung, Guido Bergmann

Broschüre “Demokratie für mich” – Grundrechte in Deutschland

Mit dieser Broschüre werden primär die nach Deutschland geflüchteten Menschen mit wichtigen demokratischen Grundrechten vertraut gemacht. Aber sie ist auch als Informationsangebot von allen Bürgerinnen und Bürgern nutzbar.
Demokratie für mich

Herausgegeben wurde die Broschüre vom Land NRW. Sie ist hier auch in englisch, französisch, arabisch, farsi und dari verfügbar.

Es gibt hier dazu Videos zu den Themen Religionsfreiheit, Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit, Schulbildung, gewaltfreie Erziehung und Beteiligung

Verbundprojekt Shelter – begleitete und unbegleitete geflüchtete Minderjährige

Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm startet Online-Fortbildungskurse zu Themen, die im Kontext der Betreuung von geflüchteten Minderjährigen wichtig sind. Zielgruppen der Online-Kurse sind sowohl Fachkräfte als auch Ehrenamtliche, die mit geflüchteten Minderjährigen arbeiten.

Folgende 3 Kurse stehen zur Auswahl:

– Traumafolgen und psychische Belastungen im Kontext von Flucht und Asyl – Basisinformationen für Helfende und Unterstützende

– Umgang mit selbst- oder fremdgefährdendem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen

– Schutzkonzepte für Organisationen, die Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen betreuen

Die Online-Kurse sollen einen Umfang von ca. 20×45 Minuten haben. Die Vermittlung des Wissens erfolgt über Grundlagen- und wo inhaltlich notwendig Rechtskapitel, die durch praktische Fallbeispiele (visualisiert mittels Videos und Texten) ergänzt werden. Die Video-Fallbeispiele werden dabei mit (Laien-) Schauspielerinnen und Schauspielern produziert, um eine möglichst hohe Standardisierung und eine Sicherstellung des Transfers der Lerninhalte zu erreichen. Alle textbasierten Materialien sowie Praxismaterialien wie z.B. Screening-Instrumente oder Materialien für die Arbeit mit traumatisierten Kindern (Emotionstagebücher, etc.), werden zum Download vorgehalten.

Da sich die Reihe noch in der Entwicklungsphase befindet, ist die Teilnahme kostenlos.

Man wird als „Testnutzer“ auch an der Evaluation des Projekts beteiligt sein.

Nach Eintragen in die Interessentenliste wird man demnächst über den Anmeldezeitpunkt etc. informiert.

Im Juli wird das Ganze starten.

Weitere Infos auf: shelter.elearning-kinderschutz.de