Archiv für den Monat: Mai 2017

Willkommensfilme für Flüchtlinge

Das Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel hat gemeinsam mit der Gemeinde Lohfelden „Willkommensfilme für Flüchtlinge“ gedreht, die nunmehr Premiere hatten. In den Filmen wird auf einfache und authentische Weise gezeigt, auf welchen Grundlagen das tägliche Zusammenleben funktioniert. Angesprochen werden Themen wie Recht auf freie Entfaltung, Gleichberechtigung, Sicherheit oder Freizeit. Damit wurde eine Idee des Hessischen Städte- und Gemeindebundes aufgegriffen, der sich für eine lebendige Vermittlung von Werten wie Freiheit, Gerechtigkeit und ein gutes Miteinander einsetzt. Auch aus Sicht des DStGB ist das Filmprojekt ein gelungenes Beispiel dafür, wie der Umgang mit Werten nahbar vermittelt werden kann. Die Alltagsszenen des Films sind einzeln abrufbar und wurden in Arabisch, Englisch, Urdu und Tigrinya übersetzt.

In dem gemeinsamen in Kassel vorgestellten und gedrehten Filmprojekt „Willkommen in Deutschland“ des Medienprojektzentrums des Offenen Kanals (OKK) und der Gemeinde Lohfelden erklären Muna Osman aus Eritrea und Mahdi Amopur aus dem Iran, auf welchen Grundlagen das tägliche Zusammenleben funktioniert. Es werden unter anderem Themen der Sicherheit, Gleichberechtigung und Recht auf freie Entfaltung aufgegriffen. Die Resonanz der Filme ist bislang sehr positiv. Insbesondere die Freiwilligen in der kommunalen Flüchtlingsarbeit wollen die Filme einsetzen und weiterverbreiten.

Die Filme können in der Mediathek des Offenen Kanals angeschaut werden (www.mediathek-hessen.de/) Stichwort „Willkommen in Deutschland“

http://www.mediathek-hessen.de/index.php?ka=1&ska=suche&suchwort=willkommen

Workshop zum Umgang mit populistischen Parolen

Workshop am 20. Mai: Umgang mit ausgrenzenden Sprüchen und Abwertung im Alltag

Das gesellschaftliche Klima in Deutschland ist derzeit stark polarisiert: In den vergangenen Monaten haben populistische Stimmen, die gegen Geflüchtete und Asylsuchende polemisieren, scheinbar an Einfluss gewonnen. Immer wieder kommt es zu rassistischen Anfeindungen, die bis hin zu gewalttätigen Übergriffen und Brandanschlägen reichen können. Im Alltag sind es jedoch häufig ausgrenzende Sprüche und abwertende Haltungen mit denen sich sowohl Geflüchtete als auch jene konfrontiert sehen, die sich haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Sprachlosigkeit und Verunsicherung sind oftmals die Folge.

Doch welche Möglichkeiten gibt es, auf populistische Parolen und diskriminierende Polemik zu reagieren? Wie kann es gelingen, eine sachliche Diskussion über Ängste und Vorurteile zu führen?

Mit diesen Fragen wird sich am Samstag, 20. Mai, der Workshop „Anfeindungen begegnen – Das Miteinander positiv gestalten“ beschäftigen. Zum einen sollen ganz praktisch Argumentationsstrategien gegen populistische, ausgrenzende und rassistische Parolen im persönlichen wie im beruflichen Kontext erprobt werden zum anderen wird thematisiert, was darüber hinaus notwendig ist, um Anfeindungen selbstbewusst zu begegnen und das Miteinander „vor Ort“ im positiven Sinne mitzugestalten.

Der Workshop, der von Michael Sturm – Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Münster (mobim) – durchgeführt wird, ist eine Kooperation zwischen dem Sozialamt der Stadt Dorsten und dem Referat Migration und Integration des Verbandes ev. Kirchen im Bereich Dorsten.

Der Workshop für maximal 20 Teilnehmer findet am Samstag, 20. Mai, von 10 bis 14 Uhr, im Begegnungszentrum am Brunnenplatz in Hervest statt. Eine Mittagspause mit Imbiss und Getränken ist in dieser Zeit vorgesehen.

Anmeldungen und weitere Informationen bei Petra Kulhoff im Sozialamt der Stadt Dorsten, Telefon 02362 / 66 52 50, E-Mail petra.kulhoff@dorsten.de oder bei Frau Barbara Wahl: 02362-76590, E-Mail: b.wahl@gmx.de

 

Bedarf für Kinderbetreuung für Integrationskursteilnehmer ?

Aufruf an alle Ehrenamtliche,

zwecks der sinnvollen Planung einer Kinderbetreuung für Integrationskursteilnehmer soll zunächst eine Bedarfsabfrage stattfinden.

Besteht bei den durch Sie betreuten Personen ein Bedarf an Kinderbetreuung, damit die Teilnahme am Integrationskurs ermöglicht werden kann?

Mit der Bitte um kurze Rückmeldung – gerne auch per Mail –

Herzlichen Dank und viele Grüße,

Petra Kulhoff

Stadt Dorsten, Sozialamt, Koordinatorin Flüchtlingsarbeit

 

Tel. 02362 / 66 52 50 , E-Mail: petra.kulhoff@dorsten.de

 

Online-Plattform Ehrenamtsbibliothek

Mit der digitalen Ehrenamtsbibliothek der Stiftung Gute-Tat steht einer breiten Öffentlichkeit online eine große Auswahl an Literatur zum Thema Ehrenamt zur Verfügung. Dabei ist die Kategorie “Flüchtlinge/Migranten” der am häufigsten eingegebene Suchbegriff. Eine weitere Kategorie ist zum Beispiel “Arbeitslose”. Neben Suchanfragen besteht auch die Möglichkeit, selbst Informationen zum Thema einzustellen oder Beiträge zu bewerten und zu kommentieren.

Online-Plattform: http://www.ehrenamtsbibliothek.de/

Die DIF – Kreativgruppen für Kinder haben noch Plätze frei!

In den DIF – Kreativgruppen für Kinder sind noch Plätze frei, und zwar für Flüchtlingskinder, für deutsche Kinder und für Kinder mit Migrationshintergrund:
Montags 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr im Baumhaus  –  Marionettenbauen und Theaterspielen für Kinder von 6 – 12 Jahren
Mittwochs 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Kreativgruppe bei Udo  –  Schiffbauerstr. 5-7  Malkurs für Kinder von 6 – 10 Jahren
Donnerstags 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Kreativgruppe bei Udo  –  Schiffbauerstr.5-7 Arbeiten mit Holz, Papier, Mosaik und Powertex für Kinder von 11 – 15 Jahren
Alle Angebote sind kostenlos, es entstehen auch keine Materialkosten für die Teilnehmer.
Bei Rückfragen und zur Anmeldung webnden Sie sich bitte an Margarethe Matschinsky, Telefon 02362 – 41354.
Wir freuen uns über neue Kinder, die bei uns mitmachen wollen.

Autorenlesung für Kinder

Am Montag, 15.05.2017 findet um 16.00 Uhr im Cornelia Funke Baumhaus eine Autorenlesung für Kinder statt. Frau Gabriele Littwin liest aus ihrem Buch “Grudu und Tula” für Kinder ab 8 Jahren. Die Veranstaltung ist kostenlos und alle interessierten Kinder sind dazu herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird unter der Telefonnummer 02362 / 665550 gebeten.

Psychotherapeutische Behandlung von Flüchtlingen

Dr. phil. Gabriele Ostkirchen – Tätigkeitsschwerpunkte:

  • Psychotherapeutische Behandlung von seelischen, psychosomatischen und psychotraumatischen Störungen und Krankheiten
  • Krisenintervention
  • Traumatherapie
  • Psychologische Schmerztherapie
  • Beratung und Coaching
  • Gutachtenerstellung

KONTAKT:
Frau Dr. phil. Gabriele Ostkirchen
Telefon: 02362-9998576
FAX: 02362-9998577
E-Mail: info@praxis-ostkirchen.de

ANSCHRIFT:
Habichtstraße 9
46282 Dorsten

Offene Petition des Flüchtlingsrates an die Landesregierung NRW

Keine Abschiebungen aus NRW nach Afghanistan

Seit April 2016 spitzt sich die Sicherheitslage in Afghanistan erheblich zu. Zu dieser  Einschätzung kommt  der Bericht der UNO-Flüchtlingshilfe, UNHCR, vom Dezember 2016, der auf Anfrage des Bundesinnenministeriums erstellt wurde. Im Gegensatz zur Politik des Innenministeriums macht aber der UNHCR-Bericht bewusst keine Unterscheidung zwischen sicheren und unsicheren Regionen in Afghanistan. Aus humanitären und menschenrechtlichen Gründen verbieten sich daher gegenwärtig jedwede Abschiebungen nach Afghanistan.

direkt zur Petition: http://: https://www.openpetition.de/petition/online/keine-abschiebungen-aus-nrw-nach-afghanistan

Dies gilt besonders für junge Männer, die glaubhaft und nachvollziehbar vor ihrer Zwangsrekrutierung durch die radikalislamistischen Taliban aus Afghanistan geflüchtet sind. Ihnen drohen bei einer Abschiebung Verfolgung und Gefahren für Leib und Leben durch die gut vernetzte Taliban. Ihnen das Schutzersuchen in Deutschland zu verwehren und sie im Namen und im Auftrag des deutschen Staates in ihr Heimatland abzuschieben, ist ein Akt der Unmenschlichkeit.

Seit  Dezember 2016 sind dennoch bei fünf Charterflügen mit 320.000€/Flug insgesamt 114 Personen nach Afghanistan abgeschoben worden. Am 24.04.2017 sind 14 Personen abgeschoben worden, acht Personen kamen aus NRW, darunter ein 22-jähriger Afghane aus Reken. (Stand 03. Mai 2017)

weiterlesen/kompletter Text: Petition-Abschiebung-2017