Helfer werden

Diese Seite ist in Bearbeitung. Ergänzungen oder Korrekturen können gerne an info@dorstener-helfen.de gemailt werden.


An wen kann man sich wenden, wenn man Helfer werden möchte?

Persönliche (ehrenamtliche) Hilfe

Es gibt viele Institutionen, Vereine, Verbände, die auf eigene Initiative tätig werden. Dort sind immer Helfer willkommen. Benötigt werden u.a. Übersetzungshilfen, Betreuungsangebote, handwerkliche Tätigkeiten. Einen aktuellen Überblick finden Sie auf der Seite Helfen & Spenden und/oder unter Aktuelles.

Auch die Organisationen, die die Notunterkünfte betreuen:
Unterkunft Bochumer Strasse (Arbeiter-Samariter-Bund – ASB) Unterkunft St Michael Ehrenamtsbüro Lembeck können Helfer gebrauchen.

Seit kurzem gibt es auch in Deuten, wo im September 30 Flüchtlinge in das ehemalige Haus Kleinalstede/Grewer, Weseler Str. 351 eingezogen sind, einen Helferkreis, der sich um die Betreuung der Flüchtlinge kümmert. Wer Interesse hat mitzuarbeiten: alle 14 Tage findet ein lockeres Treffen der Helfer bzw. Unterstützer statt. Nächster Termin: 12. September 2016

In den Schulen sowie bei Einrichtungen, die unterstützende Nachhilfe geben gibt es ebenfalls Bedarf an Personen, die Schüler/-innen mit Migrationshintergrund unterstützen.

Wenn Sie sich im Klaren sind, wie und wo Sie im Rahmen Ihrer zeitlichen Möglichkeiten und nach Ihren Fertigkeiten und Kenntnissen tätig werden wollen, nehmen Sie bitte Kontakt mit der Agentur für Ehrenamt / der jeweiligen Einrichtung auf. Eine Liste der in der Flüchtlings- und Migrant(inn)enhilfe tätigen Einrichtungen / Personen finden Sie auf der Seite Institutionen.

Die Agentur für Ehrenamt  erfasst an der Freiwilligenarbeit interessierte Bürger und koordiniert u. a. den Einsatz der Integrationslotsen. An Freiwilligenarbeit interessierte Bürger können sich bei Frau Marion Werk melden und / oder ihr direkt den ausgefüllten Fragebogen-Flüchtlingsarbeit2016 zusenden. Personen, die ihre Tätigkeit mit Kindern und/oder Jugendlichen ausüben, benötigen ein erweitertes Führungszeugnis, das beim Bürgerbüro beantragt werden kann. Registrierte Helfer können – mit einer entsprechenden Bescheinigung derr Ehrenamtsagentur – dieses kostenlos bekommen.

Agentur für Ehrenamt Dorsten
Marion Werk
An der Vehme 1
46282 Dorsten
Tel. 02362 / 79 36 23
agenturehrenamt@gelsennet.de
http://home.gelsennet.de/~sozialamt-dor/index2.html
Beratungszeiten: Montag und Dienstag: 14.00 bis 16.00 Uhr,
Freitag: 10.00 bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung

Integrationslotsen
Integrationslotsen begleiten Migrantinnen und Migranten zu Behörden und Beratungsstellen, stellen Kontakte zu den richtigen Stellen her, unterstützen im Schriftverkehr mit Behörden und helfen bei alltäglichen Fragen. Welche Aufgaben die Integrationslotsen haben, wie man Integrationslotse wird und wie der Einsatz erfolgt ist in dem im Februar 2016 aktualisierten
Integrationslotsenkonzept dargestellt.

Integrationslotsen werden von der Caritas (Stefanie Feller, s.feller@caritas-dorsten.de) und dem Referat für Migration und Integration Verband ev. Kirchengemeinden (Barbara Wahl, ev-migrationsreferat@web.de) eingesetzt. Integrationslotsen müssen vorher einen Ausbildungskurs (5 Abende) durchlaufen haben, in dem u. a. Grundwissen zum Asylrecht, zum Sozialhilferecht und zum Umgang mit verschiedenen Kulturen vermittelt werden. Danach erfolgt der Einsatz. Interessenten melden sich bitte bei der Agentur für Ehrenamt Dorsten.

Um ihre Arbeit durchzuführen, benötigen ehrenamtliche Helfer / Integrationslotsen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis. Dies wird im Bürgerbüro der Stadt Dorsten persönlich beantragt und durch das Bundesministerium der Justiz erteilt und zugeschickt. Bei der Agentur für Ehrenamt gemeldete Helfer / Integrationslotsen erhalten eine entsprechende Bescheinigung, so dass die Beantragung kostenlos ist.


Was ist ein erweitertes Führungzeugnis?

Mit dem am 1. Mai 2010 in Kraft getretenen 5. Gesetz zur Änderung des Bundeszentralregistergesetzes vom 16. Juli 2009 ist in § 30a  und § 31 BZRG ein „erweitertes Führungszeugnis“ eingeführt worden, das über Personen erteilt werden kann, die beruflich, ehrenamtlich oder in sonstiger Weise kinder- oder jugendnah tätig sind oder tätig werden sollen. Erweiterte Führungszeugnisse können durch Behörden „zum Zwecke des Schutzes Minderjähriger“ auch unmittelbar nach § 31 Abs. 2 BZRG beantragt werden, wenn eine Aufforderung an den Betroffenen zur Vorlage nicht sachgemäß ist oder erfolglos bleibt. In den meisten Fällen wird die betroffene Person von der jeweiligen Stelle (Arbeitgeber oder dem jeweiligen Träger) aufgefordert werden, ein erweitertes Führungszeugnis vorzulegen – und zwar unter Bezugnahme auf § 30a BZRG im Falle einer Prüfung der persönlichen Eignung oder nach § 72a des 8. Buchs Sozialgesetzbuch bei beruflicher oder ehrenamtlicher Beaufsichtigung, Betreuung, Erziehung oder Ausbildung Minderjähriger oder bei einer Tätigkeit mit ähnlichem Kontakt zu Minderjährigen. Es wird also meist persönlich wie ein privates Führungszeugnis beantragt. Das erweiterte Führungszeugnis enthält gegenüber dem normalen Führungszeugnis zusätzlich Verurteilungen wegen Sexualdelikten, die für die Aufnahme in das normale Führungszeugnis zu geringfügig sind. Es darf nicht mit dem Bundeszentralregisterauszug verwechselt werden, der tatsächlich alle Verurteilungen einer Person enthält.

Siehe auch: Führungszeugnis