Grußwort des Dorstener Bürgermeisters

Tobias Stockhoff 2

Dass Menschen in großer Zahl bei uns Schutz suchen vor Krieg und Verfolgung stellt unsere Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. In Dorsten stellen wir fest: Die Bürgerinnen und Bürger stellen sich dieser Herausforderung – gemeinsam mit Verwaltungen, Kirchen, Vereinen, Institutionen.

Es geht dabei nicht nur darum, die dringendsten Fragen des Alltags zu beantworten. Wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass Flüchtlinge in Dorsten nicht nur unterkommen, sondern wirklich ankommen können in der Stadt. Ankommen in einem Leben ohne Furcht und Verfolgung, in Freiheit und Sicherheit. Denn viele dieser Menschen werden sehr lange bei uns leben, sehr viele werden hier eine neue Lebensperspektive suchen müssen. Werden sich integrieren in Schule, Beruf, Kultur und Gesellschaft.

Reich an Ideen und Tatkraft helfen die Menschen in Dorsten mit, Flüchtlingen mehr als nur ein Dach über dem Kopf und ein Bett zu geben. Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger schließt persönliche Betreuung und Unterstützung mit ein, kreative Spendensammlungen und eine enorme Großzügigkeit, mit Geld, benötigten Dingen und ideell zu helfen.

Es freut mich und ich bin dankbar, dass es in unserer Stadt möglich ist, ein solches Gemeinschaftswerk in Gang zu setzen und lebendig zu erhalten. Dieses aus dem Kreise der Integrationslotsen initiierte Netzwerk wird sicherlich ein wichtiger Baustein sein, dieses Gemeinschaftswerk noch professioneller aufzustellen, Hilfsangebote und –bedürfnisse noch zielgenauer miteinander zu verbinden.

Ich wünsche der neuen Internet-Plattform „Dorstener helfen“ und vor allem den konkreten Anliegen einen regen Zuspruch und viel Erfolg bei der Umsetzung der vielen kleinen und großen Hilfsprojekte.

Tobias Stockhoff
Bürgermeister