Fortbildungsangebot “In die Mitte der Gesellschaft”

Im Bistum Münster wird eine Fortbildung für Haupt- und Ehrenamtliche durchgeführt, die – anknüpfend an die eigene professionelle oder ehrenamtliche  Praxis – das eigene Handlungspotential reflektiert und durch Trainings sowie durch das Handeln in den Praxisprojekten, z. B. Flüchtlingsarbeit, weiterentwickelt. Der lebensweltorientierte Arbeitsansatz der Fortbildung setzt bei den Lebenslagen und den Bedürfnissen der Menschen vor Ort an.

Der Flyer LWO 2017-2019 informiert über Ziele, Inhalte und Termine der Fortbildung. Am 20.2.2017 findet um 17.00 Uhr im Franz-Hitze-Haus in Münster eine Informationsveranstaltung hierzu statt.

Neue Broschüre für Ehrenamtliche “Ankommen in Dorsten”

Die Stadt Dorsten hat eine 90-seitigeInformationsbroschüre erstellt, die viele Fragen beantwortet, die Integrationslotsen und Ehrenamtliche, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind, oft an die Stadt stellen und die in der täglichen Arbeit mit MigrantInnen sehr nützlich ist. Das Heft verweist zudem an vielen Stellen auf weiterführende Informationen.

Die Themen:
– Ankommen in Dorsten: Wohnen, Kontoeröffnung, Kindergärten
– Stadtleben interkulturell: Angebote für Kinder, Jugendliche, Senioren
– Hilfen, Beratung und Unterstützung nach Lebenslagen (vor und nach der Geburt, Menschen
mit Behinderung)
– Ankommen dank Ehrenamt: Anmeldung und Vermittlung des Ehrenamts
– Ansprechpartner im Bereich Flüchtlingsarbeit
– Links zu allgemeinen Informationen

Die Broschüre ist bei der Stadt Dorsten erhältlich und online unter Ankommen in Dorsten

Die Online-Broschüre wird regelmäßig ergänzt bzw. aktualisiert. Federführend ist die Koordinatorin für Flüchtlingsarbeit der Stadt Dorsten, Petra Kulhoff. Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge bitte an Petra Kulhoff (Tel. 665250)

Nähkurs für Flüchtlinge in Wulfen-Barkenberg

Im Gemeinschaftshaus Wulfen, Wulfener Markt 5 (Raum 6 im 1. Stock) läuft jeden Donnerstag von 15.00 bis 17.00 Uhr ein kostenfreier Nähkurs für Flüchtlinge. Hier können Flüchtlinge unter Anleitung oder selbständig Kleidungsstücke (T-Shirts, Röcke, Kinderhosen u.v.a.m.) fertigen. 7 Nähmaschinen stehen zur Verfügung. Stoffe, Garne und Materialien wurden von den Kursleiterinnen gesammelt und können kostenfrei verwendet werden. Der Kurs wird geleitet von Edith Schulte-Huxel und Ulla Wüllner-Relecke.

Multiplikatorenschulung zur Verkehrsunfallprävention für Zuwanderer

Zur Förderung der Verkehrsunfallprävention für Zuwanderer wurde ein Multiplikatorenkonzept entwickelt, um die Verkehrssicherheitsvorschriften in die bereits bestehenden Angebote für Geflüchtete (Sprachunterricht, Fahrradwerkstatt etc.) einzubringen
oder auch spezielle Verkehrsschulungen durchzuführen. Die Schulung
richtet sich sowohl an Hauptamtliche als auch Ehrenamtliche im Bereich der Integrations-
und Migrationsarbeit.

DIe Schulung findet statt am Montag, den 24.04.2017 in Datteln.

Weitere Infomationen siehe Flyer:   Unfallprävention

Förderung im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stärkt im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) mit einer neuen Fördermaßnahme das bürgerschaftliche Engagement für ländliche Flüchtlingsintegration.

Ehrenamtliche Initiativen investieren in erheblichem Umfang Zeit und persönliches Engagement in die Integrationsarbeit für Geflüchtete. Oft fehlen allerdings die Sachmittel, um wichtige Maßnahmen optimal umsetzen zu können. Auch mangelt es häufig an Geld, um externe Unterstützung zu gewinnen, die die Ehrenamtlichen entlastet und gleichzeitig die Qualität ihrer Arbeit erhöht. Die Fördermaßnahme verringert diese Finanzierungslücke durch Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro. Die Fördergelder können beispielsweise für Anschaffungen oder die Beauftragung von Leistungen zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit eingesetzt werden.

Förderkriterien und Bewerbungsmöglichkeit

Ratgeber der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) – in verschiedenen Sprachen

Mit einem Ratgeber für Geflüchtete und Neuzugewanderte reagiert die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) auf die steigende Zahl von Diskriminierungserfahrungen wegen der ethnischen Herkunft. In dem Ratgeber wird erläutert, was Diskriminierung ist und welche rechtlichen Grundlagen es gibt um gegen Benachteiligung vorzugehen. Er verweist auf Unterstützungs- und Hilfsangebote. Der Ratgeber ist u.a. auf Deutsch, Arabisch und Englisch verfügbar. Zum Ratgeber

http://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Downloads/DE/publikationen/Refugees/Fluechtlingsbroschuere_deutsch.pdf?__blob=publicationFile&v=7

App „RefuShe“ unterstützt Integration geflüchteter Frauen und bietet Hilfe bei Gewalt

Mit einer in Deutschland einzigartigen App verstärkt Nordrhein-Westfalen sein Engagement für geflüchtete Frauen: „RefuShe“ bietet leicht verständliche Informationen unter anderem über Lebensweise und Gesellschaft in Deutschland, Grundwerte wie Gleichstellung und Selbstbestimmung sowie Hilfeangebote für Frauen, die grundsätzlich für alle Zugewanderten nützlich sein können.

Die App „RefuShe“ für Android-Handys kann ab sofort kostenlos im Google Playstore heruntergeladen werden.

Nachstehend finden Sie den Link zur Presseerklärung zur App http://www.mgepa.nrw.de/ministerium/presse/pressemitteilungsarchiv/pm2016/pm20161219a/index.php

und die beiden zusätzlichen Flyer:

flyer1

flyer2

Flüchtlinge 2016 in Dorsten

Im Jahr 2016 gab es in Dorsten 239 Zuweisungen von Flüchlingen. Das ist deutlich weniger als in 2015. Die meisten der Geflüchteten kamen aus dem Irak, Syrien und Afghanistan.

In den zur Verfügung stehenden Flüchtlingsunterkünften wurden 506 Menschen untergebracht. Es gibt noch 240 freie Plätze in den städtischen Unterkünften.

65 Personen sind freiwillig in ihre Heimatländer zurückgekehrt, 25 Menschen wurden von der Dorstener Ausländerbehörde abgeschoben.

Mit neuen Zuweisungen von Flüchtlingen ist auch 2017 zu rechnen.