App „RefuShe“ unterstützt Integration geflüchteter Frauen und bietet Hilfe bei Gewalt

Mit einer in Deutschland einzigartigen App verstärkt Nordrhein-Westfalen sein Engagement für geflüchtete Frauen: „RefuShe“ bietet leicht verständliche Informationen unter anderem über Lebensweise und Gesellschaft in Deutschland, Grundwerte wie Gleichstellung und Selbstbestimmung sowie Hilfeangebote für Frauen, die grundsätzlich für alle Zugewanderten nützlich sein können.

Die App „RefuShe“ für Android-Handys kann ab sofort kostenlos im Google Playstore heruntergeladen werden.

Nachstehend finden Sie den Link zur Presseerklärung zur App http://www.mgepa.nrw.de/ministerium/presse/pressemitteilungsarchiv/pm2016/pm20161219a/index.php

und die beiden zusätzlichen Flyer:

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Flüchtlinge 2016 in Dorsten

Im Jahr 2016 gab es in Dorsten 239 Zuweisungen von Flüchlingen. Das ist deutlich weniger als in 2015. Die meisten der Geflüchteten kamen aus dem Irak, Syrien und Afghanistan.

In den zur Verfügung stehenden Flüchtlingsunterkünften wurden 506 Menschen untergebracht. Es gibt noch 240 freie Plätze in den städtischen Unterkünften.

65 Personen sind freiwillig in ihre Heimatländer zurückgekehrt, 25 Menschen wurden von der Dorstener Ausländerbehörde abgeschoben.

Mit neuen Zuweisungen von Flüchtlingen ist auch 2017 zu rechnen.

 

Einladung an Flüchtlinge und Integrationshelfer zur Krippenbesichtigung

Frau Matschinsky lädt herzlich zu einer weiteren Integrationsveranstaltung des Dorstener Integrationsforums (DIF) ein.

Krippenbesichtigung in der St. Agatha Kirche in Dorsten

Die Besichtigung findet am Donnerstag 29.12. 2016 statt. Die Gruppe trifft sich um 16.30 Uhr an der Unterkunft Crawleystr.

Caritas will Dolmetscher-Pool ausbauen

Flüchtlinge bzw. Asylsuchende benötigen nach wie vor Dolmetscher für Arzt- und Schulbesuche, für Begleitungen zu Kindergärten oder städtischen Ämtern, im Jobcenter und bei der Agentur für Arbeit. Der Caritasverband in Dorsten verfügt über einige Dolmetscher, die Geflüchteten zur Seite stehen, wenn sie Übersetzungshilfen in sozialen Belangen brauchen. In vielen Fällen sind bei juristischen, behördlichen oder therapeutischen Angelegenheiten nach wie vor aber vereidigte Dolmetscher auf Honorarbasis hinzuzuziehen.

Gesucht werden vor allem noch Übersetzungshelfer und -helferinnen für Kurdisch, Arabisch, Farsi oder Tigranya. Wer Interesse hat, als ehrenamtlicher Übersetzer zu arbeiten, meldet sich bitte bei:
Sabine Cremer – s.cremer@caritas-dorsten.de oder 02362/918713
oder bei:
Rolf Puschnig – r.puschnig@caritas-dorsten.de oder 02362/918712

Neues Integrationsprojekt des Dorstener Integrationsforums (DIF) Konversationsgruppe für Flüchtlinge, Migranten und Deutsche

Hier noch eine Einladung  zu einem neuen, interessanten Integrationsprojekt des Dorstener Integrationsforum. Frau Matschinsky bietet unter ihrer Leitung eine Konversationsgruppe für Flüchtlinge, Migranten und Deutsche an.
Für weitere Informationen öffnen Sie bitte den folgenden Link: Konversationsgruppe

„Sicherheit zu finden braucht viel Mut“ ein Theaterstück des Paul-Spiegel-Berufskollegs Dorsten

Die Theater AG 2015/2016 des Paul-Spiegel-Berufskollegs in Dorsten hat für eine Fachtagung schon im letzten Jahr ein Stück zum Thema „Bildung ohne Grenzen – Migration / Traumatisierung“ entwickelt. Diese Fachtagung wurde von den Schulsozialarbeitern / Bildungs- und Teilhabeberatern des Kreises Recklinghausen ins Leben gerufen. Das Stück „Wunschgedanke – Bildung ohne Grenzen“ diente als Eröffnung einer Fachtagung, an der Lehrer und sozialpädagogische Fachkräfte an Lösungen arbeiteten, um Hürden in der Bildung abzubauen und die internationalen Klassen bestmöglich zu unterstützen und zu verstehen.
Aufgrund der aktuellen Migrationsbewegung wurde ein aktuelles Thema aufgegriffen. Auch das regionale Integrationszentrum des Kreises Recklinghausen hat dadurch die Fachtagung „Schule als sicherer Ort – Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen“  durchgeführt. Für diese Fachtagung hat das Paul-Spiegel-Berufskolleg das Stück „Sicherheit zu finden braucht viel Mut“ aufgeführt.
Das Theaterprojekt wurde veranstaltet von der LAG Arbeit Bildung Kultur NRW e.V., Bochum, in Kooperation mit dem Paul-Spiegel-Berufskolleg Dorsten. Das Projekt und dieser Film wurden gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.

Zu sehen ist das Video unter

Die Sprache eines Clowns versteht jeder!

weltcafe-rhade2So viel Spaß hatten die Kinder und Erwachsenen schon lange nicht mehr. Der Clown „Ugolino“ unterhielt mit Liedern, Gesten und viel Temperament die Gäste beim 3.Weltcafe im Carola-Martius-Haus in Rhade. Die Flüchtlingshilfe Lembeck-Rhade hatte diesen Termin organisiert und freute sich wie die Menschen miteinander ins Gespräch kamen, lachten und sangen. Besonders die Kinder sind in der deutschen Sprache schon sehr gut angekommen. Sie dolmetschen zwischen den Gästen und überwinden schnell die Sprachschwierigkeiten.

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Neues Online-Angebot des Bildungsprogrammes der Deutschen Welle (DW)

“Mach dein Herz auf” – das ist die Botschaft eines neuen Online-Angebots der DW Bildungsprogramme.

“Mach dein Herz auf” wendet sich zugleich an Geflüchtete und Helfer.

Die DW will Flüchtlingen beim Einstieg in die deutsche Sprache und Kultur behilflich sein. In Videos auf Arabisch und Englisch werden kulturelle Besonderheiten erklärt und praktische Hinweise gegeben – zu Themen wie Wohnungssuche, Gleichberechtigung oder Erziehung. Außerdem gibt es erste Einblicke in die deutsche Sprache.

Es gibt auch Tipps für die zahlreichen ehrenamtliche Helfern für die Arbeit mit den Geflüchteten. Video-Tutorials unterstützen beim Umgang mit interkulturellen Themen wie Arbeit und Wohnen, Höflichkeit, Kindererziehung oder Sexualität. Sie vermitteln zudem, was beim Sprachunterricht ohne Fachausbildung zu beachten ist. Die Themenauswahl der Video-Tutorials basiert auf Erfahrungen aus der praktischen Flüchtlingsarbeit in den vergangenen Monaten. In Mini-Sprachkursen am Ende jedes Videos können Helfer einige Sätze auf Arabisch lernen.

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